28.07.2026
Immer wieder versuchen Betrüger, über gefälschte Elster-Mails persönliche Daten abzugreifen. Die Angabe im Betreff lautet etwa "Mitteilung über steuerliche Rückzahlung", "Notwendige Aktualisierung von Bankverbindungen" oder "Bestände von Kryptowährung" – und regelmäßig kommen neue Themen hinzu.
Das Finanzministerium Schleswig-Holstein warnt: Die gefälschten E-Mails sähen auf den ersten Blick für viele Anwender echt aus. Logo und Farbgebung und oft auch der Absender wirkten realistisch.
Allerdings versende die Steuerverwaltung grundsätzlich nur Benachrichtigungen, niemals aber die eigentlichen Steuerdaten oder Rechnungen in Form eines E-Mail-Anhangs. Auch versende sie keine Links zum Anklicken, um Daten bereitzustellen, zu erfragen oder vorhandene Informationen prüfen oder bestätigen zu lassen.
Grundsätzlich sollte man niemals Anhänge öffnen, von denen man nicht sicher ist, dass sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Die Steuerverwaltung werde niemals direkt im E-Mail-Text über eine mögliche Nachzahlung oder Erstattung informieren. Sie werde in einer E-Mail auch niemals Informationen wie die Steuernummer, Kontoverbindungen, Kreditkartennummern, PIN oder die Antwort auf eine Sicherheitsabfrage anfordern. Auf einen in einer solchen E-Mail eingebetteten Link sollte man nicht klicken. Stattdessen sollte man sich immer über die Internetseite selbst einloggen, rät das schleswig-holsteinische Finanzministerium.
Finanzministerium Schleswig-Holstein, PM vom 22.07.2026