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20.05.2026

Vertragsangebot per WhatsApp: Gilt als Antrag unter Abwesenden

Ein Vertragsangebot, das über WhatsApp übermittelt wird, gilt als ein solches unter Abwesenden. Denn WhatsApp ermöglicht eine unmittelbare Kommunikation zwar, setzt diese aber nicht zwingend voraus, argumentiert das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main. mehr...

20.05.2026

Bestimmte Ausgleichszahlungen nach der Insolvenzordnung: Sind keine Betriebsausgaben

Ausgleichszahlungen, die der (Insolvenz-)Schuldner nach §§ 35 Absatz 2, 295 Absatz 2 der Insolvenzordnung (InsO) aufgrund der insolvenzrechtlichen Freigabe seiner selbstständigen Tätigkeit in die Insolvenzmasse leistet, führen nicht zu Betriebsausgaben bei dessen Einkünften aus selbstständiger Arbeit. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. mehr...

20.05.2026

Renten steigen: Steuerpflicht wächst mit

Zum 01.07.2026 steigen die gesetzlichen Renten in Deutschland um 4,24 Prozent. Die Anpassung stärkt die Einkommen der Ruheständler. Gleichzeitig führen steigende Renten aber dazu, dass mehr Rentner eine Steuererklärung abgeben müssen, informiert der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL).  mehr...

20.05.2026

Verbeamtete Lehrerin: Kann keine Versetzung wegen Umzugs verlangen

Eine Pendelstrecke auch von gut 35 km nach einem Umzug vom bisherigen Wohnort begründet keinen Versetzungsanspruch einer verbeamteten Lehrerin an eine näher an ihrem neuen Wohnort gelegene Schule. Dies hat das Verwaltungsgericht (VG) Gelsenkirchen entschieden. mehr...

20.05.2026

Abfindung: Steuervorteil erstmalig nur über Steuererklärung

Mit dem Verlust des Arbeitsplatzes geht oft eine Abfindungszahlung einher. Bisher wurde deren Besteuerung in der Regel direkt gemildert. Möglich machte das die Fünftelregelung, die Arbeitgeber bei der Lohnabrechnung berücksichtigten. Seit Anfang 2025 dürfen Arbeitgeber aufgrund einer Gesetzesänderung diese Steuerreduktion jedoch nicht mehr anwenden. mehr...

20.05.2026

Fitnessstudio: Unwirksame Preiserhöhung für Handtuchservice

Ein Fitnessstudio teilte Mitgliedern per E-Mail mit, dass sich der Preis für die Handtuchnutzung von 20 Euro auf 49,90 Euro im Jahr erhöht. Die Preiserhöhung sollte wirksam sein, sofern das Mitglied den Handtuchservice nicht abwählt. Dies hielt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für unzulässig und klagte. Das Landgericht (LG) Berlin II gab ihm recht: Die Preiserhöhung sei wegen fehlender... mehr...

20.05.2026

Geldwäscheprävention: Steuerberaterverband warnt vor Überregulierung des Berufsstands

Die europäische Anti-Geldwäsche-Behörde (AMLA) hat einen Entwurf technischer Regulierungsstandards zu geldwäscherechtlichen Sorgfaltspflichten veröffentlicht – diese gelten auch für Steuerberater. Der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) hat dazu nun Stellung bezogen: Neue Vorgaben dürften nicht über die Anforderungen des nationalen GwG hinausgehen. mehr...

20.05.2026

Ostseekreuzfahrt: Nicht ohne Ausweis

Wer eine Reise nicht antreten kann, weil ihm kurz zuvor die Reisedokumente gestohlen wurden, kann dafür nicht den Reiseveranstalter haftbar machen. Der Diebstahl fällt vielmehr in die eigene Risikosphäre, wie das Amtsgericht (AG) München entschieden hat. mehr...

19.05.2026

Doppelte Rückschaupflicht missachtet: Volle Haftung für Unfall bei Spurwechsel auf der Autobahn

Wer der doppelten Rückschaupflicht nicht nachkommt, muss bei einem Unfall die volle Schadenssumme selbst tragen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig entschieden. mehr...

19.05.2026

EU-Brieftasche für Unternehmen: Steuerberaterverband bezieht erneut Stellung

Die EU-Kommission möchte mit der EU-Brieftasche für Unternehmen eine vertrauenswürdige digitale Identität schaffen. Der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) begrüßt das Instrument. In einer Stellungnahme stellt er aber gleichzeitig konkrete Forderungen auf, die im weiteren Gesetzgebungsverfahren berücksichtigt werden sollten. mehr...

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